Der Perchtweg

(2 Kundenrezensionen)

9,95 

Der Perchtweg ist DER Pilgerweg rund um den Untersberg
In vielen Kulturen gibt es heilige Berge, die von Pilgern umrundet werden. Seit einiger Zeit wird auch der Untersberg einmal im Jahr von christlichen Wallfahrern umwandert. Der Perchtweg soll nun jedem Gott- oder Sinnsuchenden die Möglichkeit geben, diesen magischen Wunderberg mit seinem Sagenschatz, den Kraftorten und Kultplätzen jederzeit zu erfahren. Der Weg verläuft entlang der Pforten zur Anderswelt, ohne den Berg an seiner Oberfläche zu berühren – sozusagen stets in respektvollem, ehrfurchtsvollem Abstand.
Die Wiederverzauberung der Welt beginnt am Untersberg.

Beschreibung

Der Perchtweg – ein Pilgerführer rund um den Untersberg

Der Perchtweg ist der einzigste Pilgerweg rund um den Untersberg!
In vielen Kulturen gibt es heilige Berge, die von Pilgern umrundet werden. Seit einiger Zeit wird auch der Untersberg einmal im Jahr von christlichen Wallfahrern umwandert. Der Perchtweg soll nun jedem Gott- oder Sinnsuchenden die Möglichkeit geben, diesen magischen Wunderberg mit seinem Sagenschatz, den Kraftorten und Kultplätzen jederzeit zu erfahren. Der Weg verläuft entlang der Pforten zur Anderswelt, ohne den Berg an seiner Oberfläche zu berühren – sozusagen stets in respektvollem, ehrfurchtsvollem Abstand.
Die Wiederverzauberung der Welt beginnt am Untersberg.

Rainer Limpöck

 

 

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Zeitungsbericht der AZ München über Rainer Limpöck, Anfang April 2022

Alpenschamane Rainer Limpöck: „Die Heimat als Wurzelkraft“
Ein Pilgerweg am sagenumwobenen Untersberg? Alpenschamane Rainer Limpöck steht kurz vor der Vollendung. Mit der AZ hat er auch über das Motto „Zurück zur Natur“ und das Jodeldiplom gesprochen.

AZ: Herr Limpöck, Ihr neues Buch heißt „Alpenschamanismus – Im Reich der Percht“. Sie selbst bezeichnen sich als Alpenschamanen. Was ist das?
Rainer Limpöck: Der Begriff klingt zunächst mal exotisch und wird nicht mit unserem Kulturraum verbunden. Dies ist jedoch falsch, wenn wir uns den norditalienischen Volksstamm der Benandanti und die Studien darüber ansehen. Sie wurden als Heilpraktiker des Mittelalters verifiziert, die unter anderem Fruchtbarkeitskulte betrieben und die Trommel als magisches Hilfsmittel verwendeten. Die Kelten sind durch ihr schamanisch orientiertes Druidentum bekannt. Bis heute haben sich unterschiedliche Traditionen im Alpenraum fortgesetzt. Mit dem Begriff Alpenschamane habe ich dem Schamanismus in unseren Breiten wieder einen Ursprung gegeben, da sich viele dieser Schamanen an den Kulten und Bräuchen unserer Tradition orientieren, um damit etwas zu beleben, was nie verschwunden war, aber eher im Verborgenen geblieben ist. Grund dafür war natürlich die Inquisition im Mittelalter.
Sie schreiben, ein Bewusstseinswandel sei in der Gesellschaft spürbar.
Gerade in den vergangenen beiden Jahren wurde die Heimat als sicher und beschützend erfahren, wenn schon Fernreisen nicht oder nur beschränkt möglich waren. Da die galoppierende Inflation auch unser Reiseverhalten beeinflussen wird, werden Ziele im eigenen Land wichtiger. Es entsteht ein neuer nachhaltig wirkender Tourismus einerseits und andererseits wird ein neues Bewusstsein für die eigene Heimat entstehen. Unsere Mythen gewinnen nun wieder an Bedeutung.
Mythen können ein neues Heimatgefühl erschließen
Was können wir aus Mythen lernen?
Die Beschäftigung mit den Mythen unserer Ahnen kann ein neues Heimatgefühl erschließen, wie sehr schön durch den Kinofilm „Alpgeister“ von Walter Steffen zu sehen war, an dem ich mitwirken durfte. Wir tauchen damit auch in die Anderswelt eines archaischen Naturverständnisses ein, das ich für unser Erleben auf unserem Heimatplaneten als notwendig erachte.
Von welchem Naturverständnis sprechen Sie?
Wir müssen Heimat als Wurzelkraft wieder verstehen lernen, sie ehren und achten. Um dafür zu sensibilisieren, schreibe ich meine Bücher und insbesondere auch die Wanderführer zu den Kraftorten und Kultplätzen, weil ich durch meine langen Recherchen und Reisen durch die Alpenländer erfahren musste, wie viele dieser Kulturschätze durch kirchliche oder wirtschaftliche Interessen schon zerstört wurden. Im Pilgern bieten sich ebenso gute Möglichkeiten zur Identitätsfindung an. Doch während so ein populärer Pilgerweg wie der Jakobsweg wieder in die Ferne führt, weise ich immer wieder darauf hin, dass diese Erfahrungen an heiligen oder besonderen Orten doch genauso vor unserer Haustür zu machen sind.
Deswegen planen Sie einen Pilgerweg auf den Untersberg?
Er nennt sich Perchtweg und soll damit auch auf die Bedeutung der Urmutter, Bergmutter Percht, eingehen. Viele der Orte am Perchtweg sind mit Sagen verbunden, lassen uns über unsere Vergangenheit und die Kräfte der Natur nachdenken, lassen uns Sinn finden, lassen uns zu unserem Selbst finden – vielleicht sogar zu Gott. Der Pilgerführer wird im Mai erscheinen.
Im Mittelpunkt Ihrer Bücher steht immer wieder der Untersberg, den des Dalai-Lama als „Herz-Chakra“ Europas bezeichnet hat. Worin liegt die Besonderheit des Berges?

Beim Untersberg handelt es sich um einen heiligen Berg. Einst hieß er in der Bevölkerung nur der Wunderberg, weil eben so viele wundersame Dinge dort passierten. Doch auch der heutige Name entspricht ihm gut, denn vieles Wundersame geschieht und geschah ja unter dem Berg. Mit der Aussage des Dalai Lama ist ein moderner Mythos entstanden, der wohl viele Menschen auf diesen Berg aufmerksam gemacht hat. Während es andererseits auch Skeptiker gibt, die diese Aussage bezweifeln, ist eine Situation entstanden, in der viele Untersbergkenner und Untersbergbesucher die Kraft und Bedeutung eines Herz-Chakras direkt für sich selbst erkennen oder vielleicht auch schon erfahren haben. Was für mich in den vergangenen Jahren faszinierend war: dass viele Schamanen aus der ganzen Welt zum Untersberg reisten, um seinem Ruf zu folgen.

Wir haben viele unserer Instinkte und intuitiven Fähigkeiten verloren

Wie gut kennen Sie den Untersberg mit all seinen Eintrittspforten in Höhlenform?

Ich kenne einige wenige seiner zahllosen Eintrittspforten. Denn jede Höhle kann uns den Eintritt in seine Unterwelt und damit auch in seine Anderswelt ermöglichen. Meist nutze ich jedoch den schamanischen Weg über Trance und Trommelreisen in die Anderswelt des Untersbergs. Wenn wir uns bewusst sind, dass in der Natur alles beseelt ist, dann sind in unserer Region die Berge und Gebirge die größten Seelen und Geisteswesen auf unserem Planeten.

„Im Reich der Percht“ soll ein Handbuch für die Spiritualität der alpinen Heimat sein. Es geht um die Sprache der Berge und der Natur. Wie schwierig ist es, diese Sprache verstehen zu lernen?
Wir haben viele unserer Instinkte und intuitiven Fähigkeiten verloren. Es wird ein langer Prozess sein, sich die Natursprache wieder anzueignen, sie zu verstehen oder gar sprechen zu können. Ich hoffe sehr, dass es nicht schon zu spät ist. Es ist jetzt wohl leicht zu sagen, dass das Einfachste dazu ein reines Herz ist. Doch wer ist schon wirklich rein im Herzen, wer trägt nicht viel Kummer, Intoleranz, Hass oder andere dunkle Dinge in sich. Ein erster Schritt ist, immer hinaus zu gehen, abzuschalten und zu versuchen wahrzunehmen, was wirklich um uns ist. Hinhören, riechen, schauen, staunen – und vor allem sich wieder wundern können über das Wunder Natur und das Leben. Das ist doch wirklich nicht schwer, doch wie gern sperren wir uns in unsere Technikwunderwelt ein oder suchen Ablenkung.

Die Elemente der Berge sind Äther, Luft, Feuer, Wasser und Erde, schreiben Sie. Wie spielt das alles im, am und rund um den Untersberg zusammen?
Die alpinen fünf Elemente in Anlehnung an Aristoteles verkörpern für mich das Wesentliche alles irdischen Seins. Sie sind der Ausdruck der Einzigartigkeit der Natur, in der sich unser Jahreskreis und der Kreislauf der Natur widerspiegelt. Gerade am Untersberg kann ich die Elemente verdeutlichen und dort wird auch deren Charakter deutlich. In jedem dieser Elemente kann für uns Heilung stecken, wenn wir dementsprechend mit ihnen umgehen. Ich habe dazu in meinem neuen Buch viele Beispiele angeführt, vom Durchschlupfen bei Spaltfelsen, vom Eintauchen in die Unterwelt, vom Trinken der Heilquellen, vom Räuchern mit den Kräutern bis hin zu Baummeditationen.

Sie sind im Besitz eines Jodeldiploms und beschreiben das Jodeln als magischen Alpengesang. Warum ist das Jodeln für einen Alpenschamanen von besonderer Bedeutung?

Den Wunsch, das Jodeln zu erlernen, hatte ich schon lange, dann schenkte mir meine Frau die Teilnahme an einem Jodelseminar. Und das ist einfach großartig. Rasch erkannte ich auch die energetische und spirituelle Bedeutung, die mir Joseph Ecker bestätigte. Er bezeichnet sich seit vielen Jahren auch als Jodelschamane und ist Mitglied im alpenschamanischen Netzwerk. Einst war das Jodeln nicht nur ein Kommunizieren mit den Menschen, sondern eben auch mit den Geistern und mit den Tieren. Und so fügt sich das Jodeln wunderbar in schamanisches Wirken ein.

 

Zusätzliche Information

Gewicht 0,200 kg
Größe 10,5 × 14,8 × 4 cm

2 Bewertungen für Der Perchtweg

  1. Peter Krackowizer

    Eine Wanderwegbeschreibung aus der Sicht eines Schamanen mit Besichtigungsvorschlägen

    Das 10,5 × 14,8 × 4 cm Format mit 88 Seiten passt sicherlich in jede Tasche und bietet eine Orientierung bei einer rund 59 Kilometer langen Wanderung rund um den Untersbergstock, einen Gebirgsstock, der sich zu einem Teil im deutschen Berchtesgadner Land und zum anderen Teil im österreichischen Salzburger Land erhebt.

    Der Autor, der sich seit Jahrzehnten als Alpenschamane mit dem Untersberg und seinen Phänomen beschäftigt, bietet eine Wanderung in drei Etappen an, die man in drei bis sieben Tagen unternehmen kann. Sie führt am Fuß des Berges entlang zu Kult- und Kraftplätzen, Quellen und Kirchen. Limpöck zitiert Konfuzius mit dem Satz „Der Weg ist das Ziel“ und so liest sich auch das Buch. Limpöck weist immer wieder an Orten darauf hin, dass der Wanderer – Limpöck nennt ihn Pilger – sich zum Verweilen Zeit nehmen soll. Er gibt in einem einleitenden Kapitel Hinweise, was man beim Verweilen tun könnte: Steinwesen kontaktieren, Steinmandln setzen, Steinkreise besuchen, durch Spaltfelsen schlupfen, den Quellen und Bächen zuhören, Bäume umarmen und Höhlengeister kontaktieren.

    Die einzelnen Wegabschnitte sind übersichtlich und ausreichend beschrieben, eine gute Wanderkarte sollte dennoch mitgeführt werden. Eingangs der Kapitel werden Varianten, ungefähre Gehzeit, Länge der Etappe, Höhenmeter und Stationen, die man besuchen sollte, aufgezählt. Es gibt jeweils eine grobe Übersichtskarte und am Kapitelende Einkehr- und Übernachtungshinweise. Limpöck spart nicht mit Hinweisen, wo man vorsichtig sein sollte oder besser nicht geht, wo man vor Betreten eines Grundstücks den Besitzer fragen sollte, wo man ein besonderes Naturerlebnis genießen kann, was man besichtigen kann und beschreibt die Wegbeschaffenheit.

    Es sind aufgrund der Kleinheit des Büchleins nicht umfangreiche Informationen, doch ausreichend und Limpöck verweist auf seine Bücher, wo man nachlesen kann.

  2. katikatharinenhof

    Rainer Limpöck ermöglicht mit diesem kleinen Wanderführer, den Pilgerweg rund um den Untersberg auf ganz wundervolle Weise kennenzulernen. An magischen Kraftorten und eindrucksvollen Kultplätzen können Wandernde und Pilger:innen die Magie des Berges spüren, in sich hineinhorchen und die Seele baumeln lassen.

    Trotz seiner minimalen Größe im Hemdtaschenformat ist die Beschreibung der einzelnen Tourabschnitte ausführlich und mit vielen guten Hinweisen versehen, um den Perchtweg mit all seiner Schönheit und Harmonie zu genießen. Neben den Angaben zu Start/Endpunkt finden die Wandernden auch Informationen zur reinen Gehzeit, zu bewältigende Höhenmeter, Etappenlänge und evtl. vorhandene Varianten, um die beschriebene Strecke noch abwechslungsreicher zu gestalten. Auch finden sich Tipps zum Einkehren und Verweilen, um gestärkt und ausgeruht die nächste Etappe anzugehen

    Neben der spirituellen Erfahrung in der Natur gibt es auch noch viele andere Erlebnisse, die in Erinnerung bleiben werden- Marmorkugelmühle Almbachklamm, Märchenpfad Aschauer Weiher, Leube Skulpturenweg oder Steinkreis Rossboden.

    Der Autor vermittelt den achtsamen und respektvollen Umgang mit der Natur, kann die Interessierten für die intensive Begegnung mit der Anderswelt sensibilisieren und weckt die Neugier auf ein ganz besonderes Naturerlebnis.

    Als Schmakerl gibt es die GPX-Daten als kostenlosen Download, um die in Planung der eigenen Wiederverzauberung am Untersberg einsteigen zu können.

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